Kryptowährung Aktien

Kryptowährungen als Alternative zur Aktienanlage

Alternative Bezahlmöglichkeiten, wie zum Beispiel auch Kryptowährungen, können eine innovative Lösung und eine gute Alternative zu altbekannten Bezahlstrukturen darstellen. Aufgrund der fehlenden Regulierung von Kryptowährungen bieten sich diese als klassische Vermögensanlage jedoch nicht an. Insbesondere ihre Intransparenz führt dazu, dass Anleger massiven Schwankungen ausgeliefert sein können. Hierdurch droht mittelfristig ein deutlicher Verlust des investierten Kapitals.

Artikel im Überblick
  • Kryptowährungen erlebten in den letzten Jahren ein fulminantes Auf und Ab
  • Das Vertrauen in Papiergeld schwand und führt zu neuen Trends
  • Die Anlage in Kryptowährungen ist riskant und volatil
  • Nur erfahrene Anleger sollten sich hier engagieren

Die Etablierung von Kryptowährungen als neuer Hype

Das monetäre Geldsystem, so wie wir es in den letzten 10 Jahren kennengelernt haben, ist geprägt durch ein immer stärkeres Intervenieren von staatlichen Notenbanken. So haben diese seit der Finanzkrise immer wieder dafür gesorgt, dass möglichen Gefahren für das Finanzsystem durch verschiedene Programme begegnet werden konnte. So hat beispielsweise die Europäische Zentralbank innerhalb der letzten Jahre nicht nur ihre Leitzinsen auf Null gesenkt. Sie hat vielmehr durch eine massive Ausweitung ihrer Bilanz dafür gesorgt, dass im Rahmen der sogenannten „quantitativen Lockerung“ massenhaft Staatsanleihen von Euroländern gekauft wurden. Dies führt dazu, dass Zinsen auf diese Anleihen praktisch nicht mehr bestehen, da der gesamte Nachfragemarkt durch die Europäische Zentralbank abgegriffen wurde. Die Europäische Zentralbank hat durch diese Maßnahmen in den Augen vieler ihr Mandat überschritten. Es kann hier dahingestellt bleiben, ob die massiven Maßnahmen der Zentralbank dazu geführt haben, bestehende Krisen zu beenden. Das Vertrauen der Bevölkerung in nachhaltige Preisniveaustabilität ist jedoch zum Teil verloren gegangen. Hierdurch haben sich am Markt langsam aber sicher Alternativen zu der bestehenden, von Notenbanken überwachten, Währung etabliert, wie zum Beispiel auch Kryptowährungen. Das Hauptaugenmerk der Öffentlichkeit richtet sich hier sicherlich auf den Bitcoin, dieser ist jedoch nicht die einzige nennenswerte Ausgestaltung einer Kryptowährung. Betrachtet man die Entwicklung des Bitcoins, sieht man in den letzten Jahren zunächst eine fulminante Ralley, die den Bitcoin bis auf 20.000 Dollar angehoben hat. Es hat sich ein regelrechter Hype um Kryptowährungen implementiert. Erste Ökonomen sprachen gar von einer Abkehr vom Notenbankgeld hin zu innovativen Währungen.

Chancen und Risiken der Investition in Kryptowährungen

Völlig unabhängig von der Frage, ob Kryptowährungen in der Zukunft eventuell eine innovative Alternative zum bargeldlosen Bezahlen darstellen könnten, erachten wir das Engagement in solche Kryptowährungen im Rahmen des Vermögensaufbaus als besonders riskant. Zum einen ist der Markt für Kryptowährungen nicht reguliert. Das bedeutet, dass grundsätzlich niemals ausgeschlossen werden kann, dass der Kurs des Bitcoins oder einer anderen Kryptowährung durch das Handeln eines Einzelnen unter Umständen gefälscht werden könnte. So ist die Entstehung von Kryptowährungen zum Großteil computerbasiert. Die Entstehung und Verbreitung ist daher zum Großteil nicht planbar. Des Weiteren ist der Wert einer Kryptowährung grundsätzlich nicht staatlich garantiert, anders als zum Beispiel der Euro oder der US-Dollar. Dies bedeutet, dass allein der Niedergang des Vertrauens in eine Kryptowährung dazu führen kann, dass sein Wert praktisch auf Null fallen kann. Dies ist bei altbekannten Währungen nicht möglich, da die Notenbank immer den Gegenwert von 1 Euro garantiert. Natürlich besteht auch bei einer renommierten Währung immer das Risiko einer Preisniveauinstabilität und des fehlenden Vertrauens eines Marktes. Ein solches Vertrauen kann jedoch auch bezüglich einer Kryptowährung verloren gehen, zumindest wenn dieser Markt, wie heute, nicht reguliert ist. Eine Investition in Kryptowährungen bietet sich daher nur für besonders spekulative Anleger an, die von der kurzfristigen Volatilität der Währung profitieren wollen. Insbesondere für einen langfristigen Vermögensaufbau sind Krypotwährungen nicht geeignet.

Jordan Capital als führender Vermögensverwalter

Als führende Vermögensverwaltung begleitet Jordan Capital seine Kunden im Bereich der klassischen Aktienanlage aber auch Investments, wie zum Beispiel Kryptowährungen. Hierbei wird im engen Austausch mit dem Kunden ein maßgeschneidertes Konzept erarbeitet, welches Chancen und Risiken individuell ausbalanciert. Melden Sie sich gerne bei uns!