Vorteile von Aktien

Warum Aktien immer gewinnen

Artikel im Überblick
  • Nur wenige Deutsche nutzen Aktien im Rahmen der Altersvorsorge
  • Hierbei steht die Angst vor Wertverlusten im Vordergrund
  • Historisch erwirtschaften Aktien immer das höchste Kapital
  • Vor allem im Rahmen von Sparplänen sind Aktien unverzichtbar

Bereits seit Jahrzehnten besteht in Deutschland eine Zurückhaltung gegenüber Aktien. Vielfach wird angemerkt, dass ein Verlust des eingesetzten Kapitals zu gefährlich sei. Diese Denkweise ist jedoch völlig unsubstantiert und historisch widerlegbar.

Die deutsche Zurückhaltung gegenüber Aktien

Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs hat sich Deutschland als Volk von Sparern etabliert. Insbesondere die Einführung des Sparbuchs hat dafür gesorgt, dass die Deutschen wie kein anderes Volk größere Mengen ihres Lohns monatlich gespart haben. Dies hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass das Sparvermögen der Deutschen immer weiter gestiegen ist, nicht zuletzt aufgrund eines historisch gesehen regelmäßig hohen Zinses. Dieser Zins, in Kombination mit dem Zinseszins, hat dazu geführt, dass insbesondere das Sparen über Jahrzehnte zu einem substantiellen Aufbau von Vermögen geführt hat. Gleichzeitig mit diesem hohen Sparvolumen gab es schon immer eine große Abneigung gegenüber Aktien. So wurde vorgebracht, dass bei einem Kauf von Aktien immer auch von einem Totalverlust ausgegangen werden müsse. Nutze man das von seinem Lohn zur Verfügung stehende Einkommen, sei daher ein Engagement in Aktien untunlich und hoch riskant. Nur das klassische Sparen auf einem Sparbuch würde vor Kapitalverlust schützen und langfristig sicher Vermögen aufbauen.

Diese Behauptungen sind in verschiedener Weise widerlegt. Zum einen war es in der Vergangenheit sicherlich so, dass in Zeiten hoher Zinsen auch ein festverzinsliches Sparen grundsätzlich eine gute Möglichkeit war. Grade das Sparen über lange Zeiträume hat so zu einem Kapitalaufbau geführt. Der Zins ist jedoch, wie wir bereits berichtet haben, am Ende. Er liegt praktisch bei Null und es ist nicht abzusehen, wann er wieder steigt. Auch das Verständnis, dass Aktien stets gefährlich seien, ist so falsch. Zum einen gibt es verschiedene Arten von Aktien, und eine Aktie ist mit der anderen nicht vergleichbar. Natürlich ist es denkbar, dass eine einzige Aktie massiv an Wert verlieren kann oder sogar auf Null fallen kann, im Falle der Insolvenz des Unternehmens. Diese Gefahr lässt sich jedoch dadurch eliminieren, dass man eine Vielzahl von Aktien oder sogar einen ganzen Markt kauft. Langfristig ist es erwiesen, dass Aktienmärkte nie auf Null gefallen sind, sondern im Gegenteil Renditen erzielt haben, die auch das festverzinsliche Sparen in Zeiten hoher Zinsen geschlagen haben. Die Zurückhaltung der Deutschen gegenüber Aktien ist daher falsch.

Was sollte man bei Aktien beachten?

Gerade im Rahmen eines langfristigen Sparplans bieten sich Aktien besonders an. Um das Risiko zu minimieren, sollte daher nicht nur eine einzige Aktie gekauft werden, sondern am besten ein gesamter Markt. Einen gesamten Markt kauft man am besten im Rahmen eines sogenannten ETF (Exchange Traded Fund). Kauft man einen gesamten Markt, so ist das Risiko, dass dieser auf Null fällt, praktisch nicht gegeben. Trotzdem ist natürlich eine gewisse Volatilität stets möglich. Vor allem die letzten Jahre waren gekennzeichnet durch immer neue Krisen. Das Risiko dieser Volatilität eliminiert man am besten, indem man das ETF, also den Markt, nicht einmal kauft, sondern jeden Monat neu. Dieser Sparplan sorgt dafür, dass insbesondere Krisen aufgefangen werden, da in diesen Krisen ja weiter in diesen Markt hineingekauft wird, und so Schwankungen im Kurs ausgeglichen werden können. Macht man diesen Sparplan so lange wie möglich, ist das Risiko eines Kursverlustes praktisch ausgeschlossen, im Gegenteil: es ist möglich, die Renditen zu erzielen, die erforderlich sind, um langfristig einen Vermögensaufbau zu betreiben. Hier gibt es dann keinen Nachteil mehr gegenüber dem klassischen Sparen auf Sparbüchern in Zeiten hoher Zinsen.

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