Vermögensaufbau durch Immobilien

Vermögensaufbau durch Immobilien

Aufgrund des enorm niedrigen Zinsniveaus leidet das klassische Sparverhalten unter immensen Beschränkungen. Insbesondere das monatliche Besparen von Sparbüchern oder Festgeldkonten ist aufgrund des nicht mehr bestehenden Zinses unangemessen. Die Investition in Immobilien, insbesondere in die des Eigenheims, bietet sich für eine langfristige Geldanlage unter bestimmten Voraussetzungen besonders an.

Artikel im Überblick
  • Sparbücher bieten sich aufgrund des niedrigen Zinsniveaus nicht mehr an
  • Alleine die Inflation führt zu hohen Verlusten über einen langen Zeitraum
  • Eigenheimfinanzierungen sind die geeignete Alternative für den langfristigen Vermögensaufbau
  • Im Einzelfall sollte eine solide und ausgewogene Finanzierung gefunden werden

Vermögensaufbau in Zeiten niedriger Zinsen

Seit dem Jahre 2015 befinden sich die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank bei 0%. Der Einlagezinssatz liegt sogar bei -0,4%. Diese Leitzinsen bilden die Grundlage für andere Marktzinsen, wie zum Beispiel Sparzinsen. Als Konsequenz fielen diese innerhalb der letzten Jahre dramatisch. Die Rendite auf Sparbüchern oder Festgeldkonten liegt in der Regel bei 0%, nur selten besteht hier die Möglichkeit einer minimalen Rendite. Auf den langfristigen Vermögensaufbau von Sparern hat dies dramatische Auswirkungen. So war es grade der Zins, bzw. der Zinseszins, der Sparern über einen besonders langen Zeitraum einen hohen Wertzuwachs ihres Vermögens generiert hat. Zwar ist das Sparen auf einem Sparbuch oder Festgeldkonto weiterhin möglich. Ein fehlender Zins, bei gleichzeitig bestehender Inflation von momentan 1,3%, macht diese Art von Sparen jedoch in höchstem Maße ineffektiv. Über einen langen Zeitraum besteht sogar die Gefahr einer substantiellen Geldentwertung. Reines Sparen auf Konten, welche nicht verzinst werden, ist daher grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Als Folge der stark gesunkenen Leitzinsen fielen nicht nur die Sparzinsen. Auch Kreditzinsen befinden sich im Bereich ihres Allzeittiefs. Noch nie war es so günstig, eine Finanzierung zu erlangen und sich niedrige Zinsen sogar für einen langen Zeitraum zu sichern. Hierdurch wird die Investition in Immobilien und insbesondere in das Eigenheim besonders attraktiv. Langfristige Kreditzinsen von zum Teil unter 1% bei einer Zinsverschreibung für 10 Jahre machen annuitätische Darlehen derart günstig, dass Eigenheimfinanzierer oftmals eine niedrigere Rate an die Bank zahlen, als in früheren Zeiten an den Vermieter. Die Möglichkeit der Finanzierung eines Eigenheims ist daher von Sparern unbedingt und dringend zu berücksichtigen.

Verschuldung als Nachteil einer Eigenheimfinanzierung?

Ein Kernargument, das immer wieder vorgebracht wird, wenn es um den Erwerb einer eigenen Immobilie geht, ist das Thema Verschuldung. Es wird angeführt, dass es von Nachteil sein könnte, wenn eine junge Familie auf einen Schlag eine derart hohe Finanzierung auf sich nehmen würde, die die Familie über die nächsten 30 Jahre verschuldet. Es wird weiter ausgeführt, dass unvorhergesehene Dinge wie Krankheit, Jobverlust und ähnliches dazu führen könnten, dass die Familie nicht mehr in der Lage sein kann, ihre Raten an die Bank zu zahlen, und somit ein finanzieller Untergang droht.

Diese Bedenken sind natürlich grundsätzlich berechtigt. Es ist richtig, dass die Finanzierung eines Eigenheims grundsätzlich zu einem hohen Verschuldungsgrad führt. Es ist auch richtig, dass der Eigenheimfinanzierer in der Regel gezwungen ist, über einen Zeitraum von 20 – 25 Jahren regelmäßig Raten an die Bank zu zahlen. Es ist außerdem richtig, dass ein Scheitern dieser regelmäßigen Zahlungen grundsätzlich mit negativen Folgen korrespondieren kann. Eine rein negative Sichtweise einer Eigenheimfinanzierung führt jedoch zur Verkennung der fehlenden Pauschalierbarkeit. Die Frage, ob eine Finanzierung eines Eigenheims für eine junge Familie geeignet ist oder nicht, kann nicht allgemein beantwortet werden. Es kommt vielmehr auf die konkreten Dinge des Einzelfalls an, insbesondere darauf, wie finanzielle Spielräume so ausgenutzt werden können, dass unvorhergesehene Ereignisse im Rahmen eines Puffers unter Umständen ausgeglichen werden könnten. Es darf zum einen nicht verkannt werden, dass die besagte junge Familie grundsätzlich eine Mietwohnung bewohnen würde, wenn sie sich gegen eine Finanzierung eines Eigenheims entscheidet. Auch in diesem Falle ist die Familie jeden Monat dazu verpflichtet, eine Rate, nämlich die Miete, an den Vermieter zu bezahlen. Dass die Rate nun nicht mehr an den Vermieter sondern an die Bank fließt, ändert an dieser Situation kaufmännisch nichts. In vielen Fällen ist die besagte Rate an die Bank sogar niedriger als die vorherige Miete an den Vermieter. Das Argument einer hohen Verschuldung ist daher weder zielführend, noch wird es den individuellen Bedürfnissen an unterschiedlichste finanzielle Strukturen gerecht.

Vorgehensweise bei der Eigenheimfinanzierung

Wie wir bereits ausgeführt haben, obliegt die Überlegung einer Eigenheimfinanzierung immer einer Würdigung des Einzelfalls. In einem ersten Schritt ist zu evaluieren, wie die bisherige Verschuldung des Eigenheimfinanzierers aussieht. Bereits hier kann schnell erkannt werden, wie hoch mögliche Spielräume sind. In einem zweiten Schritt kommt es entscheidend darauf an, ob die Familie eine monatlich klare und sichere Einkunftsquelle hat. Hier ist es wichtig, ob zum Beispiel nur einer der Ehegatten arbeitstätig ist oder vielleicht sogar beide. Im letzteren Falle könnte zum Beispiel die Erwerbsunfähigkeit eines Ehegatten durch den anderen ausgeglichen werden. Auch die Vermögenssituation des Hausfinanzierers ist von besonderer Bedeutung. Hier sollte die Frage beantwortet werden, ob schon bestimmte Beträge gespart wurden und somit bereits ein gewisses Vermögen zur Verfügung steht, welches zum Beispiel als Eigenkapital oder auch als Puffer für schwere Zeiten zurückgelegt werden kann. Bei einer positiven Beantwortung dieser Parameter steht der Finanzierung in ein Eigenheim grundsätzlich nichts entgegen. Bei einer ordnungsgemäßen Anfangstilgung ist zudem davon auszugehen, dass eine anfangs bestehende hohe Verschuldung bereits nach einigen Jahren zu substantiellen Teilen abgebaut werden kann.

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