Impfung

Erste Impfstoffe vorhanden und jetzt? – Wie kann es an den Finanzmärkten weitergehen? – Wie können Sie Ihr Geld jetzt anlegen?

Seit Jahresbeginn gab es, gemessen am Deutscher Aktien Index (DAX) nach Abstürzen (Dax Tief in 2020 mit 8.255 Punkte), Erholungen und Korrekturen im vergangenen Jahr, bislang neue Höchstkurse in den ersten Wochen in 2021. Nachdem der Dax sein altes Allzeithoch aus 2018 von 13.600 im Dezember 2020 überwinden konnte, wurden im Januar und Feburar 2021 jeweils weitere Allzeithochs erreicht (Dax 14.132 und 14.165). Immer wieder kam es in den letzten 2-3 Jahren zu sehr starken Kursschwankungen aus unterschiedlichsten Gründen (Inflationsängste, Corona-Panik oder die Deckung von Gamestop Leerverkäufen …..).

Aber wie kann es weitergehen und welchen Einfluss haben die ersten Impfstoffe?

Die ersten Impfungen haben schon alleine aufgrund der Zielgruppe der älteren Bevölkerung keinen positiven Einfluss auf das öffentliche Leben wie Bildung, Produktivität, Investition und auch ansonsten nicht auf die Wirtschaft. Wer hier an eine schnelle Normalisierung des täglichen Lebens glaubt ist im Irrtum. Bevor nicht wenigstens die Zielgruppe Ü60 und Risikopatienten in der Masse geimpft sind (frühestens ab Mai/ Juni 2021) ändert sich aus dieser Sicht nichts. Auswirkungen haben lediglich niedrigere Inzidenzwerte, flächendeckend und deutlich unter 50 je 100.000 Einwohner. Ohne diese niedrigeren Werte auf breiter Ebene wird sich die Politik nur sehr zögernd dazu veranlasst fühlen größere Lockerungen in Gang zu setzen.  Also lediglich die Hoffnung auf wirkende Impfstoffe, wobei dies bei diversen Mutationen irgendwann fraglich werden könnte. Diese Bewertung allerdings überlassen wir gerne den Wissenschaftlern. Wir beschäftigen uns mit den möglichen Entwicklungen der Wirtschaft.

Welchen Einfluss haben die Einschränkungen denn nun auf die Wirtschaft?

Wirft man einen Blick auf die Börse könnte man fast meinen, bis auf immer mal wieder aufkommende Panik und heftige Schwankungen an den Aktienmärkten gibt es keine nachhaltigen Schäden, denn die Kurse stiegen im Januar `21 auf den bislang höchsten Stand aller Zeiten.

Aber wer profitiert und wer verzeichnet denn eigentlich Umsatz- und Gewinneinbußen?

Massive Einbußen in Umsatz und Gewinn (Teilweise große Verluste) aufgrund von Corona verzeichnen vor allem große Touristikkonzerne und Fluggesellschaften. Aber vor allem Selbständige, kleinere und mittelgroße Unternehmen, sowie Teile des Mittelstandes unterschiedlicher Branchen geraten in Bedrägnis und Schieflage. Die Geschäfte sind überall da problematisch wo ein persönlicher Kontakt unumgänglich ist, denn diese Geschäfte sind mit wenigen Ausnahmen derzeit nicht möglich. Noch härter getroffen sind Geschäftsleute nur dann, wenn die Zielgruppe in der Regel auch noch Ü60 ist, hier heißt es noch viele Monate warten, denn selbst wenn diese Geschäfte wieder stattfinden dürfen, bleibt die Kundschaft größtenteils bis nach erfolgter Impfung weiter zuhause.

Also Mittelstand und Großkonzerne nutzen zwar gerne die Kurzarbeit um Ihre Margen aufzubessern, sind aber nur einigen Fällen von den Auswirkungen eines Lockdowns betroffen.

Sobald man das Geschäft auch online abwickeln kann und die Kundschaft zur Nutzung in der Lage ist, werden die Probleme kleiner.

Wo kann man noch anlegen und investieren? Wie groß sind die Risiken für Privatanleger?

Die Frage stellen wir uns seit Monaten und die Bewertungen großer Internetkonzerne haben mit den Fundamentalen Daten nicht mehr viel zu tun. Ein Blick auf die KGVs und schon wird einem schwindelig, aber ein Portfolio ohne Internetkonzerne bietet aktuell keine konkurrenzfähige Rendite mehr.

Also hilft nur der Spagat zwischen breiter Streuung, fundamentaler Analyse und dem Glauben an ein weiteres „Gelddrucken“ der internationalen Notenbanken. Das Problem sind die jetzt noch nicht absehbaren, aber langfristig steigenden Folgen, welche eine Geldmengeninflation dieser Größenordnung mit sich bringen kann.

Und dennoch ist es sinnvoller Teile des privaten Vermögens sinnvoll auch und vor allem in die Aktienmärkte anzulegen, als dieses als Bankeinlagen zu horten.

Breiter streuen als Lösung zur Risikosenkung?

Unsere Kundenportfolios haben sich inzwischen dramatisch verändert. Statt möglichst nur in gezielte Value Aktien anzulegen, investieren wir inzwischen Teile des Kundenvermögens in physische Aktien-ETF (Exchange Traded Funds) mit dem Ziel einer breiteren Diversifikation und kaufen je Kunde eine höhere Anzahl verschiedener Aktien.

Bei der Auswahl unserer Aktientitel gelten allerdings weiterhin günstige Bewertungen der Unternehmen als Voraussetzung zum Kauf in die Kundenportfolios. Da diese aber vielfach nicht mehr vorhanden sind, sollten mehr denn je gute Chancen auf weiter steigende Aktienkurse nach einer fundamentalen Analyse und Bewertung als vorhanden sein.

Einzelne Branchen haben wir zumindest mittelfristig für unsere Verhältnisse leicht übergewichtet. Aktien aus den Branchen wie Biotech/Pharma, Internet, Technologie und Konsum halten wir natürlich für sehr Zukunftsfähig, wie die jüngsten Entwicklungen uns eindrucksvoll beweisen. Allerdings sind die Bewertungen nach unserer Meinung teilweise völlig überzogen und an den fundamentalen Daten vorbei. Und dennoch steigen die Kurse weiter und weiter. Sehr langfristig könnten weiter steigende Aktienkurse und viel zu hohe Geldmengen allerdings zu nachhaltigen Problemen (Risiken) für die Märkte werden. Bis dahin aber müssen wir mit sehr hoher Volatilität (Schwankungen) an den Aktienmärkten leben.

Welcher Investmentansatz kann Ihnen helfen, selbst auswählen oder Vermögensverwaltung?

Wir versuchen uns nicht gegen die Märkte zu stemmen und bleiben grundsätzlich unserem konservativen und langfristig ausgerichteten Investmentansatz mit dem Ziel des Value Investing treu, allerdings mindestens mit den beschriebenen Einschränkungen.

Für Kunden mit vorsichtigeren Investmentwünschen und weniger Risikobereitschaft investieren wir zusätzlich in konservativere Anlageklassen als Aktien. Dazu bedienen wir uns gezielten Einzelanlagen, ETFs oder im Einzelfall auch mal einem aktiv gemanagten Investmentfonds, vorausgesetzt das Kosten/ Nutzen Verhältnis ist für unsere Kunden entsprechend günstig.

Wir versuchen für unsere Anlegerinnen und Anleger, neben einer bestmöglichen Rendite, natürlich auch die Kosten so gering wie möglich zu halten. Also berechnen wir Ihnen lediglich eine Vermögensverwaltungspauschale. Wir kaufen für Sie als AnlegerInnen sämtliche Aktien, ETFs und andere Investments über inländische Börsen und außerbörsliche Handelsplattformen, das verringert die Kosten auf ein Minimum, welche wir dann schon mit unserer Pauschale abdecken können. Auf weitere Zuwendungen beispielsweise von Fondsgesellschaften verzichten wir.

Unsere pauschale Markeinschätzung: Die Märkte haben das Potential weiter zu steigen – neue Höchstkurse sind nicht auszuschließen – und die Volatilität bleibt weiter hoch!

Legen Sie Ihr Geld in vertrauensvolle Hände eines Familienunternehmers in die Vermögensverwaltung der Jordan Capital GmbH – Testen Sie uns!

Wir stehen 365 Tage im Jahr an Ihrer Seite – nicht an der einer Bank!

Fotoquelle: shutterstock.com

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