Studienfinanzierung

Möglichkeiten der Studienfinanzierung – So erhalten Sie einen Studienkredit!

Das Studium ist für viele Menschen die erste wirklich eigenständige Entscheidung nach der Schullaufbahn. Hier entscheiden wir uns für das Fach, was uns am nächsten liegt, oder am ehesten ein gutes Auskommen sichert. Zugleich gibt es hier, je nach Region und Studienbelastung, unterschiedliche Hürden zu meistern – gerade die Finanzierung des Studiums, also die finanziellen Grundlagen für die Hochschulausbildung, zeigen die höchst ungleichen Chancen in unserer Gesellschaft. Ein Mittel, um dennoch jedem gemäß seinen Interessen und seinem Talent zum Studium zu führen, ist die Studienfinanzierung mittels eines Studienkredits.

Wir, das Unternehmen Jordan Capital, wollen die wichtigsten Finanzierungsarten im Folgenden darstellen sowie typische Fragen rund ums Thema „Studienfinanzierung“ beantworten.

Welche Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt es?

Grundsätzlich gibt es viele Varianten, die einzeln oder in Kombination mit anderen zum Erfolg führen. Standard ist beispielsweise in Deutschland, dass die Mehrheit der Studenten einem Nebenjob nachgeht. In anderen europäischen Ländern, etwa Italien oder Spanien, wohnen zudem viele Studenten noch bis Ende 20 oder gar über 30 in ihren Elternhäusern – sie sparen dadurch Miete, arbeiten aber nicht selten ebenso nebenher, um sich das Leben finanzieren zu können.

Jobben kommt als Mittel der Studienfinanzierung aber nicht für jeden in Betracht, denn die typischen Stundensätze von acht bis zehn Euro reichen bei einer 15h-Woche meist nur für die Wohnkosten. Selbst WG-Zimmer oder Wohnheimplätze sind in den letzten Jahren, bedingt durch den Zuzug in einige wenige, ausgesuchte Unistädte, auf entsprechend hohem Niveau. Zugleich unterscheiden sich die Bedingungen jedes Einzelnen, gerade in naturwissenschaftlichen Fächern oder weiterführenden Master-Studiengängen fehlt schlichtweg die Zeit, um sich regelmäßig noch neben der Vorbereitung, dem Vorlesungsbetrieb, Übungen, Tutorien und Co. um die Studienfinanzierung zu kümmern.

Nicht wenige Studenten erhalten Stipendien, die klassischen Varianten staffeln sich dabei jeweils. Jeder Versuch zählt, denn Stipendien erhalten längst nicht nur vermeintliche „Überflieger“, sondern auch Studenten mit Talent und genügend Überzeugungskraft für ihre Sache. Eine vielfach vergebene Variante des Stipendiums stellt das „Büchergeld“ dar, es beträgt meist bis zu 150 EUR im Monat und hilft nicht wenigen dabei, etwas Stress aus der ganzen Sache zu nehmen.

Die Variante die der Vermögensverwaltung am meisten hilft, die jedoch in zunehmendem Maße von deutschen Studenten in Anspruch genommen wird, ist der Studienkredit. Wir werden hierzu im folgenden Absatz das am Markt mit Abstand am Häufigsten wahrgenommene Angebot der KfW-Bankengruppe näher durchleuchten.

Wenn Studienkredit, dann KfW-Studienkredit!

Das Besondere an der KfW-Bankengruppe ist der Umstand, dass es sich hierbei um die staatseigene Förderbank handelt. Dies hat den Vorteil, dass es vielfach deutlich geringere Zugangshürden zu dieser Art von Studienfinanzierung gibt.

Gefördert werden Erst- und Zweitstudium, postgraduale Studien sowie die Promotion. Der Kreditnehmer kann monatlich flexible Auszahlungsbeträge zwischen 100 und 650 Euro wählen. Die Besonderheit dabei ist, dass die von Anfang an fälligen Zinsen im Laufe der Auszahlungsphase den tatsächlichen Auszahlungsbetrag verringern. Damit steht am Ende ein gerader, einfach nachvollziehbarer Betrag. Den KfW-Studienkredit, intern mit der Programmnummer 174 geführt, kann unabhängig von Sicherheiten oder dem eigenen Einkommen beantragt werden – auch das Einkommen der Eltern ist hierbei nicht relevant. Zuletzt überzeugt die Studienfinanzierung der KfW mit einer flexiblen und moderaten Tilgung, die auf lange Jahre gestreckt werden kann.

Der Zinssatz für die Studienfinanzierung der KfW ist variabel und beträgt aktuell (Oktober 2018) 4,17 % p.a. effektiv. Er wird jeweils zum 01.04. sowie 01.10. für den Zeitraum eines halben Jahres festgelegt. Je nach Kreditvariante gelten andere Zinssätze, gekoppelt ist das Ganze meist an den 6-Monats-EURIBOR. Nach der Auszahlungsphase kommt zunächst eine Karenzphase, erst danach beginnt die Tilgungsphase und damit die Rückzahlung des Studienkredites

Tipp: Die KfW Studienfinanzierung lässt sich so steuern, dass vor sowie während der Rückzahlung ein Festzinssatz vereinbart werden kann. Das ist vor allem angesichts der Gefahr langfristig steigender Zinsen interessant, um sich einen stemmbaren Zinssatz zu sichern. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von der KfW direkt.

Abschließende Tipps zur Studienfinanzierung

Sicherlich, niemand möchte mit Schulden in das Arbeitsleben starten. Allerdings sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass ein Studium das Risiko einer Arbeitslosigkeit signifikant verringert und zugleich das potentielle Einkommensniveau deutlich erhöht. Zudem sind Sie noch relativ jung und die Summen, wenn auch auf dem ersten Blick anders wahrgenommen, überschaubar und über viele Jahre leicht zu stemmen. Suchen Sie sich weit im Voraus die passende Studienfinanzierung und stellen Sie sicher, dass Sie sich voll und ganz auf Ihr Studium vorbereiten können. Den Wert des Studiums werden Sie vermutlich erste viele Jahre später tatsächlich als solchen anerkennen.