Altersvorsorge durch Aktiensparen

Altersvorsorge durch Aktiensparen

Aufgrund langfristig niedriger Zinsen und hoher Gefahren im Rahmen der Preisniveaustabilität wird die normale Rente im Alter nicht mehr ausreichen. Nur durch individuelle Wege des langfristigen Sparens kann Wohlstand in der Zukunft erreicht werden. Aktiensparpläne, die auf einer breiten Diversifizierung beruhen, sind die einzig vernünftige Grundlage.

Artikel im Überblick
  • Die klassische Rente wird für eine Vielzahl von Menschen zu Altersarmut führen
  • Das niedrige Zinsniveau frisst jede Rendite der Rentenversicherung
  • Preisniveauinstabilität führt zu einer weitern Entwertung der Rente
  • Nur individuelles Aktiensparen kann zu Wohlstand im Alter führen

Das Rentensystem ist keine Grundlage für die Zukunft

Das Finanzsystem in der Bundesrepublik Deutschland ist seit einigen Jahren geprägt durch einerseits historisch niedrige Zinsen und andererseits durch eine stetig steigende Verschuldung des öffentlichen Sektors, vor allem in Bezug auf die Eurozone. Dieses Zusammenspiel macht jedes gesetzliche Rentensystem zu einer eklatanten Gefahrenquelle. Zum einen ist es klassischen Rentenversicherungen nicht mehr möglich, ihre überschüssige Liquidität in festverzinsliche Anleihen zu investieren, um so eine langfristig stetige Rendite zu generieren. Zinsen praktisch aller Anleiheemittenten befinden sich nahe null Prozent. Hierdurch ergibt sich, dass der für das langfristige Sparen so wichtige Zins, beziehungsweise Zinseszins praktisch ausfällt, gleichzeitig die Inflation bei 1 – 1,3 % jedoch zumindest leicht positiv ist. Sowie auch privates Sparen auf altbewährten Sparbüchern daher in der heutigen Zeit nicht mehr praktikabel ist, ist es auch für Rentenversicherungen fast nicht mehr möglich, einen wirklichen Nutzen für die Versicherten, also die zukünftigen Rentner, zu erzielen. Wir sind daher fest davon überzeugt, dass das Thema Altersarmut noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht hat, sondern der demografische Wandel zu einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität der Menschen führen wird.

Individuelles Sparen als der einzige Ausweg

Die einzige Möglichkeit, sich diesem negativen Kreislauf von niedrigen Zinsen, einer gewissen Inflation und einer sich immer stärker manifestierenden Geldniveauinstabilität zu entziehen, liegt in der individualisierten Art zu sparen. Wie oben bereits ausgeführt, bietet sich das klassische Sparen auf Sparbüchern oder Festgeldkonten nicht mehr an. Die Zinsen sind schlicht zu niedrig und die Realrendite sogar negativ. Aktienbasiertes Sparen ist die Lösung. Natürlich ist es nicht erforderlich, monatlich frei zur Verfügung stehende Beträge in riskante Individualtitel zu investieren. Vielmehr bieten sich breitgestreute ETFs zum langfristigen Sparen sehr gut an. Hierbei ist eine Konzentration entweder auf den deutschen, europäischen oder auch amerikanischen oder asiatischen Raum durchaus möglich. Individuelle Risikoneigungen können im Rahmen eines langfristigen Sparprogramms berücksichtigt werden. Die Rendite beim Aktiensparen ist selbstverständlich auch nicht immer positiv. Immer wieder gibt es Jahre, in denen der Aktienmarkt fällt und somit auch ein monatliches Besparen von ETFs eine zum Teil negative Rendite auslöst. Im Rahmen der Altersvorsorge gehen wir jedoch von einem sehr langfristigen Sparplan aus, der über zehn, zwanzig, dreißig oder sogar vierzig Jahre läuft. Die Wahrscheinlichkeit, dass in einem so langen Zeitraum negative Renditen aus einem Aktieninvestment resultieren, ist hierbei derart gering, dass die Gefahren praktisch auszuklammern sind.

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