Zwangsversteigerungen – die letzte Chance, günstiges Eigentum zu finden?

Zwangsversteigerungen – die letzte Chance, günstiges Eigentum zu finden?

Artikel im Überblick
  • Immer mehr Menschen versuchen, im Rahmen von Zwangsversteigerungen ein Eigenheim zu finden
  • Früher waren die Chancen, an Grund und Boden zu kommen, deutlich höher
  • Heute sind diese Chancen geschwunden, da die Nachfrage nach Immobilien zu groß ist
  • Selbst Preisübertreibungen im Rahmen von Zwangsversteigerungen sind denkbar

Immer mehr Menschen versuchen, im Rahmen von Zwangsversteigerungen günstig den Kauf eines Eigenheims zu realisieren. Sehr günstige Einstiegskurse führen jedoch zu Verwirrung. Horrende Fehler im Rahmen der Preisgestaltung können dazu führen, dass Käufer zu viel für das Objekt zahlen.

Wie läuft eine Zwangsversteigerung ab?

Im Rahmen einer Zwangsversteigerung wird das zuständige Amtsgericht eine Art Prospekt über das zu versteigernde Objekt veröffentlicht. Hier haben Käufer die Möglichkeit, sich über die Grundrisse oder technischen Gegebenheiten des Objekts zu informieren. Sie haben außerdem die Möglichkeit, eine mögliche Hausfinanzierung zu generieren. Hierbei muss die Finanzierung natürlich bereits vor dem Termin der Zwangsversteigerung stehen. Im Rahmen dieser wird eine Anzahlung getätigt, die mittels einer Bankbürgschaft belegt werden kann. Diese Bankbürgschaft gibt das Kreditinstitut natürlich nur, wenn die Gesamtfinanzierung steht. Im Rahmen der Zwangsversteigerung wird nun ein Mindestgebot gefordert, welches in der Regel 30% unter dem fair bemittelten Wert der Immobilie liegt. Sodann werden verschiedene Gebote von den Käufern erwartet. Der Höchstbietende erhält letztlich den Zuschlag und kann das Haus erwerben. Hierbei ist kein weiterer Notarvertrag, wie sonst üblich, erforderlich

Wo liegen die Tücken einer Zwangsversteigerung?

Wie oben bereits ausgeführt, beginnt das Gebot deutlich unter dem fairen Wert der Immobilie, in der Regel 30% darunter. Die Nachfrage nach Immobilien ist derzeit jedoch so groß, dass schnell dieser fair bemittelte Wert der Immobilie erreicht wird. Schnell kommen so Gebote zustande, die sogar über dem wirtschaftlichen Wert der Immobilie liegen. Oftmals ist es sogar der Fall, dass im Rahmen der Zwangsversteigerung eine regelrechte Kaufpanik entsteht, da jeder den Zuschlag für die Immobilie erhalten möchte. Nicht selten werden somit Preise erzielt, die deutlich über denen liegen, was Käufer im Rahmen einer normalen Vertragsanbahnung gezahlt hätten.

Wie sollte man sich nun verhalten?

Käufer sollten mit einem klaren Limit in die Gebotsphase eintreten. Natürlich ist es nicht verboten, für den Traum seines Eigenheims auch etwas mehr zu bezahlen als den wirtschaftlich fairen Wert der Immobilie, da auch der emotionale Charakter eines solchen Kaufs im Vordergrund steht. Dringend sind Käufer jedoch gehalten, sich nicht zu übernehmen. Der Gedanke, im Rahmen von Zwangsversteigerungen immer sehr günstig an Eigentum zu kommen, ist jedenfalls völlig verfehlt. Die Risiken liegen klar im Vordergrund, weil es immer mehr Nachfrage nach Immobilien gibt.

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