Aktienfonds als Geldvernichter

Aktienfonds als Geldvernichter

Aktienfonds gelten als ein erfolgsbasiertes Modell. Sehr hohe Kosten und eine hohe Intransparenz sind jedoch immer größer werdende Gefahren. Zahlreiche bessere Möglichkeiten bieten sich an, um einen langfristigen Vermögensaufbau zu erzielen.

Artikel im Überblick
  • Aktienfonds haben sich als Standardanlage seit vielen Jahren etabliert
  • Vorteile liegen in der hohen Risikostreuung
  • Aufgrund der niedrigen Zinsen sind Aktienfonds wegen ihrer Kosten nicht mehr zeitgemäß
  • ETFs bilden eine chancenreiche Alternative

Ausgabeaufschlag, Managementgebühr und die Rendite ist bereits aufgelöst

Seit Jahrzehnten gilt das Fondsparen als eine altbewährte Möglichkeit des langfristigen Vermögensaufbaus. Hierbei wurden immer wieder die Vorteile in den Vordergrund gerückt, die insbesondere auf der professionellen Handhabe des Investments und einer hohen Risikoallokation liegen. Man musste sich nicht selbst um seine Aktienanlage kümmern und die Gefahr eines Scheiterns aufgrund einer individuellen Aktienanlage war vermindert. Diese Vorteile sind grundsätzlich nicht falsch. Insbesondere ist eine gewisse Diversifikation einer Aktienanlage sowohl beim einmaligen Investment als auch beim langfristigen Sparen sicherlich opportun. Die Möglichkeiten einer Streuung sind jedoch nicht nur beim Fondsparen möglich. Vielmehr bieten sich hier auch das ETF-Sparen an, oder die Begleitung durch einen professionellen Vermögensverwalter. Insbesondere die Kosten für Fondsparen sind ein gravierender Nachteil. In der Regel ist es zum einen erforderlich, einen fünfprozentigen Aufschlag auf den Fond zu zahlen, den man erwirbt. Das bedeutet, dass bereits eine über fünfprozentige Rendite erzielt werden muss, um anfängliche Verluste auszugleichen. Hinzu kommt, dass der Manager des Fonds jährlich nochmals eine Gebühr von i. d. R. 1,5% verlangt. Diese Kosten sind in Zeiten niedriger Zinsen derart eklatant, dass sie aus unserer Sicht völlig unvernünftig erscheinen.

Alternativen zum Fondsparen

Es gibt zahlreiche Alternativen für das monatliche Besparen eines Aktienfonds. Zum einen ist der Markt für Exchange Traded Funds (ETFs) in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Hierbei handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds, die computerbasiert einen gewissen Index strikt kaufen, und deshalb nicht von einem Individuum gemanagt werden müssen. Hierdurch entfällt sowohl der Ausgabeaufschlag als auch die jährliche Managementgebühr. Das ETF ist praktisch kostenlos zu erwerben. Es gibt eine Fülle von ETFs, die jeden individuellen Anlegerwunsch in der Regel bedienen können. So ist es möglich, in den deutschen Markt zu investieren, oder in den amerikanischen, oder in den chinesischen. Es ist möglich, Dividendenaktien zu erwerben, Technologieaktien oder auch nur Gesundheitsaktien. Auch die Idee des nachhaltigen Aktiensparens ist gut möglich. Hierbei haben ETFs die gleiche Transparenz wie Aktienfonds, wenn nicht sogar eine wesentlich höhere, da das jeweilige Investment sehr strikt gehandhabt wird und nicht von einem individuellen Manager getätigt sein muss. Die Renditen von ETFs sind natürlich sehr unterschiedlich, es kommt sehr auf den Markt an, in dem das ETF investiert ist. Dieses Problem gibt es bei Aktienfonds jedoch auch und stellt sich nicht als nachhaltiges Problem dar.

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