Wie stehen die Chancen auf eine Weihnachts-Rallye?

Wie stehen die Chancen auf eine Weihnachts-Rallye?

Artikel im Überblick
  • Aktienkurse haben in diesem Jahr bereits deutlich zugelegt
  • Insbesondere der Dezember gilt historisch als erwartungsvoller Monat
  • Der Dezember begann schlecht durch negative Tweets des amerikanischen Präsidenten
  • Sollte es eine Last-Minute-Einigung im Handelsstreit geben, könnten Allzeithochs erreicht werden

Der Deutsche Aktienindex DAX ist in diesem Jahr bereits um über 20% gestiegen. Trotz hoher Volatilität stehen die bekannten Aktienindizes nahe ihres Rekordhochs. Die Lage ist weiterhin fragil, positive Überraschungen könnten jedoch für eine Rallye sorgen.

Ein gutes Aktienjahr 2019

Nachdem der Deutsche Aktienindex im Dezember 2018 besonders tief notierte und das Jahr 2018 mit einem zweistelligen Minus schloss, haben sich die Aktienkurse deutlich erholt. Mit etwa 13.200 Punkten steht der DAX nicht weit entfernt von seinem Allzeithoch. Insbesondere eine positiv aufgenommene Stimmung zwischen den streitenden Handelsparteien USA und China haben dafür gesorgt, dass die Wahrnehmung an den Kapitalmärkten positiv erschien. Zuletzt kam es zwar immer wieder zu Provokationen von Präsident Trump, insbesondere durch die Erhebung von Zöllen gegen Südafrika und Argentinien. Auch eine politische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Hong Kongs führte dazu, dass China sehr verärgert reagierte und Gegenmaßnahmen gegen die USA einleitete. Insgesamt ist die Stimmung zwischen den beiden Großmächten jedoch relativ positiv. Die Chef-Verhandlungsführer zeigen positive Signale, dass eine Einigung doch noch möglich erscheint. Da am 15. Dezember Zölle auf chinesische Importe seitens der USA eigentlich erhöht werden sollen, drängt hier die Zeit.

Eine Weihnachts-Rallye könnte für Allzeithochs sorgen

Sollte es vor dem 15. Dezember zu einer last minute Einigung im Handelsstreit, zumindest im Rahmen eines Phase-1-Abkommens, kommen, würde dies sicherlich für eine positive Überraschung an den Märkten sorgen. Zwar ist bereits durch stark gestiegene Aktienkurse einiges an positiven Signalen eingepreist, eine endgültige Einigung würde dennoch das Bild sehr deutlich nach oben darstellen. Wir gehen davon aus, dass theoretisch ein schneller Sprung in den Bereich des Allzeithochs über 13.500 Punkten im DAX erreicht werden könnte. Sollte es auch danach nicht zu schlechter werdenden Konjunkturdaten kommen, und es keine weitere Eskalation an den Märkten geben, sind sogar Stände im DAX von 14.000 – 15.000 Punkten möglich.

Auch negative Überraschungen sind jedoch jederzeit möglich. Bereits im Sommer hat der amerikanische Präsident Trump gezeigt, dass er auch eine bereits nahende Einigung jederzeit mit einem Tweet zerstören kann. In diesem Fall droht eine scharfe Konjunktur, auch im DAX.

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