Corona Krise: Lohnt sich jetzt ein Immobilien-Investment

Corona Krise: Lohnt sich jetzt ein Immobilien-Investment?

Artikel im Überblick
  • Aufgrund der Corona Krise wird auch der Immobilienmarkt in Mitleidenschaft gezogen.
  • Ein neues Risikobewusstsein sollte den Trend steigender Preise zumindest bremsen.
  • Aufgrund niedriger Zinsen ist ein Investment in eine Immobilie grundsätzlich sinnvoll.
  • Wie immer kommt es auf die individuellen Rahmenbedingungen an.

Wie praktisch jedes Gewerbe wird die Corona Krise auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Insbesondere rasante Teuerungsraten sollten der Vergangenheit angehören. Aufgrund weiterhin dramatisch niedriger Zinsen sollte zwingend über eine Investition nachgedacht werden, wobei die Risiken abgewogen werden sollten.

Einschnitte sind auch auf dem Immobilienmarkt zu erwarten

Seit Ausbruch der Corona Krise ist praktisch jedes Gewerbe, jede Wirtschaftsschiene in Deutschland und in der ganzen Welt betroffen. Ein wirtschaftlicher Stillstand, verbunden mit der Angst um die Zukunft, wird dafür sorgen, dass nicht mehr so viel Kapital in den Immobilienmarkt fließt wie vorher. Noch im Januar haben Immobilienpreise ein weiteres Hoch erreicht: Niedrige Zinsen, gepaart mit einem hohen Risikobewusstsein, haben dazu geführt, dass immer mehr Kapital, insbesondere in das Baugewerbe, geflossen war. Die niedrigen Zinsen sorgten dafür, dass praktisch jedes Investment lukrativ erschien, eine Abwägung des Chancen-Risiko-Verhältnisses trug dazu bei, dass Preise bei Immobilien praktisch immer weiter stiegen. Dies betraf sowohl Eigentumswohnungen als auch Häuser und Grundstücke. Hiermit ist es nun vorbei. Zwar sind die Zinsen immer noch niedrig und werden auch weiterhin sehr niedrig sein, das Risikobewusstsein für Anleger ist jedoch nun völlig anders: Da der Ausgang der Krise unklar ist und viel Kapital verbrannt wurde, werden sich Immobilieninvestoren nicht mehr ohne Weiteres dazu entscheiden, um jeden Preis eine Immobilie zu erwerben. Zwar gehen wir nicht davon aus, dass das Segment völlig einbricht und nun überhaupt kein Geld mehr in den Markt fließt, allein ein Abfluss von 10 % oder 20 % würde jedoch dazu führen, dass Preise zumindest nicht mehr weiter steigen, wahrscheinlich kurz und mittelfristig sogar stärker fallen. Die Renditen waren bereits vor der Krise aufgrund der hohen Preise sehr gering. Diese niedrige Rendite konnte nur dadurch ausgeglichen werden, dass man davon ausging, dass Preise und Mieten weiter steigen, das Risiko also in der Zukunft immer weiter minimiert wird. Sollte man von Letzterem nun nicht mehr ausgehen, erscheinen die Renditen zum Teil zu niedrig. Preise müssen also fallen, damit Renditen wieder steigen und das Chance-Risiko-Verhältnis wieder ausgeglichen ist.

Wie wollte man nun reagieren?

Aus unserer Sicht erscheint ein Investment in Immobilien weiterhin sehr lukrativ und interessant. Wir haben schon vor Ausbruch der Krise darauf hingewiesen, dass die Investition in eine Immobilie nicht alleine davon abhängig gemacht werden kann, wie niedrig die Zinsen gerade sind. Vielmehr gehen wir davon aus, dass die Gesamtsituation des Investors so aufgebaut sein muss, dass die Investition auch in der Zukunft und auch unter Berücksichtigung von möglichen Krisen weiterhin vernünftig erscheint. Dies impliziert, dass ein Teil Eigenkapital bereits am Anfang in die Investition einfließen muss. Darüber hinaus sollte etwa eine Familie, die ein Haus beabsichtigt zu kaufen, monatlich ausreichend Liquidität vorhalten, um bei einem Verlust des Arbeitsplatzes in der Lage zu sein, die monatlichen Raten zu bedienen. Stimmen diese Parameter und ist, etwa die Familie, auch in Zukunft in der Lage, trotz bestehender Unsicherheiten die in Rede stehende Rate relativ sicher zu bezahlen, raten wir auch weiterhin zu einer Investition in ein Eigenheim. Letztendlich stellt dies nicht nur eine werthaltige Investition dar, sondern kann in vielen Fällen auch zu einer vernünftigen Altersvorsorge beitragen. In der Regel ist das Objekt finanziert und bezahlt, wenn die Familien bzw. die Darlehensnehmer in den Ruhestand kommen. In diesem Falle könnte eine Altersvorsorge nicht besser gestrickt sein.

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